Skip to content Skip to footer

OpenAir im Schlosshof 2013

Liebe Kino-Freunde,

der „Kino Klub K 3“ des Göppinger Kunstvereins und der Verein „OPEN END Kino Communale“ stehen seit Jahren für qualitätsvolles Programmkino in Göppingen. Alle Beteiligten engagieren sich ehrenamtlich und leisten einen ganz wichtigen Beitrag zum Göppinger Kulturleben. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken: Unsere Stadt kann sich glücklich schätzen, gleich zwei so engagierte Kinoinitiativen zu haben!

Mit den Open-Air-Kinotagen am 28. und 29. Juni kooperieren die beiden Vereine zum ersten Mal bei einer gemeinsamen Veranstaltung, die von der Stadt unterstützt wird. Klein, aber fein wird dieses Kino-Open-Air im Schloss. Ein Versuch, der – so wünsche ich es mir – zu einem Erfolg wird.

Allen aktiv Beteiligten und dem Publikum wünsche ich schöne, stimmungsvolle Open-Air-Kinotage. Ich freue mich auch, dass es als Vorprogramm zu den Filmvorführungen Live-Musik von Göppinger Bands gibt.

Mein herzlicher Dank gilt den Initiatoren und Helfern dieser Veranstaltung, dem Team des Amtsgerichts Göppingen sowie dem Staatlichen Liegenschaftsamt in Schwäbisch Gmünd für die Überlassung des Schlosshofes.

 

 

 

Gabriele Zull

Erste Bürgermeisterin der Stadt Göppingen

 


 

Programm:

Fr. 28.6., 22 Uhr: OPENAIR im Schloßhof:

Cheyenne – This must be the place

Regie: Paolo Sorrentino, (Frankreich/Italien/Irland 2011), Sean Penn, Frances McDormand, Judd Hirsch (118 Min.)

In den 1980ern war Cheyenne ein Rockstar, doch nun fristet er ein zurückgezogenes und tristes Leben in Dublin mit Tiefkühlpizza und Aktienspekulationen. Sein sozialer Umgang beschränkt sich auf seine Frau Jane und das ortsansässige Gothic-Girl Mary. Nach dem Tod seines jüdischen Vaters reist er zu dessen Beerdigung in die USA und erfährt, dass dieser sein Leben darauf verwendet hat, seinen einstigen Schinder im Konzentrationslager Ausschwitz, Alois Lange, ausfindig zu machen. Cheyenne beschließt, das Lebenswerk seines Vaters zu vollenden und in einer Odyssee durch die USA den mittlerweile vergreisten Lange zu finden.

Musikalische Unterhaltung gibt es ab 20:30 Uhr mit „Single Malt Blues“ 

 

 



Sa. 29.6., 22 Uhr: OPENAIR im Schlosshof:

The Motorcycles Diaries – Die Reise des jungen Che

Regie: Walter Salles (D/USA/Argentinien/GB 2004) mit Gael Garcia Bernal, Rodrigo de la Serna (125  Min.)

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben, so lautet eine alte Binsenweisheit. Und manchmal – und das ist die Grundprämisse jedes Road Movies – kann eine Reise auch ein Leben verändern. Sie führt – zumindest im Film – manchmal in den Tod und häufig zum Kern des Selbst, zur eigenen Bestimmung. So ergeht es auch dem jungen Ernesto „Che“ Guevara, der im Jahre 1952 gemeinsam mit seinem Freund Alberto Granada zu einer Reise quer durch den südamerikanischen Kontinent aufbrach – ein Unternehmen, das den späteren Commandante prägte. Basierend auf den authentischen Notizen des späteren Revolutionärs schildert Salles den Lebensweg des jungen Guevara, ohne es dabei an kritischer Distanz fehlen zu lassen – weit entfernt von einer platten Heldenverehrung, die gerade bei diesem Film ein gefährlicher Stolperstein gewesen wäre. Denn Ernesto und Alberto sind rechte Taugenichtse und Träumer, die erst durch den direkten Kontakt mit den Menschen die Augen für das Wesentliche geöffnet bekommen. Ein Film, dessen leise Menschlichkeit und wunderbare Landschaftsaufnahmen faszinieren. 

Musikalische Unterhaltung gibt es ab 20:30 Uhr mit „Luna menguante“